|
Patrick Troglauer

Zweitägiger Projektworkshop an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen

09/16/2020 (All day) to 09/17/2020 (All day), Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
v.l. Christoph Friedrich, Kerstin Grothusheitkamp, Barbara Simon, Meral Avci, Stefan Schellhammer

Am 16. und 17. September 2020 fand abermals der halbjährliche, zweitägige Projektworkshop statt, der dieses Mal von der Wirtschaftshistorikerin Dr. Meral Avci von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen unter strengster Beachtung und Einhaltung der aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie geplant, organisiert und ausgerichtet wurde, um gemeinsam die aktuellen Projektfortschritte des vergangenen Halbjahres und zukünftige Ziele zu besprechen. Im Rahmen dessen trafen sich Prof. Dr. Christoph Friedrich und Dr. Kerstin Grothusheitkamp vom Institut für Geschichte der Pharmazie der Philipps-Universität Marburg, die wissenschaftliche Projektmitarbeiterin Dr. Barbara Simon vom Deutschen-Apothekenmuseum in Heidelberg, die Wirtschaftshistorikerin Dr. Meral Avci vom Lehr- und Forschungsgebiet Wirtschaftsinformatik der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen sowie die beiden Wirtschaftsinformatiker Dr. Stefan Schellhammer und Patrick Troglauer vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Am ersten Tag (16.09.2020) begann der Projektworkshop mit einem gemeinsamen Mittagessen. Im Anschluss daran wurde der aktuelle Stand in den Teilprojekten sowie im Gesamtprojekt besprochen. Hierbei stand vor allem das Aufsetzen einer geeigneten Datenbank (easydb) im Fokus, mittels der die digitale Sammlung der physischen Artefakte im Web visualisiert und inklusive Metadaten (strukturierte Daten, die Informationen über Merkmale anderer Daten enthalten) der Öffentlichkeit zukünftig zur Verfügung gestellt werden kann. Außerdem wurde die daran anknüpfende Abbildung der digitalen Verschreibungen angestoßen und zusätzliche Metadaten festgelegt. Hiernach wurden die Erfassung und Auswertung der Gesetzesbücher in Bezug auf den formellen Wandel des Arzneimittelrezeptes und der Stand des gemeinsamen Aufsatzes für die Deutsche Apothekerzeitung diskutiert. Anschließend wurde die anvisierte Teilnahme an ausgewählten nationalen und internationalen Konferenzen, sowohl aus dem pharmazie- und wirtschaftshistorischen als auch dem wirtschaftsinformatischen Kontext, für die restliche Projektlaufzeit thematisiert, da sich dieses Vorhaben im Jahr 2020, bedingt durch die COVID-19-Pandemie, sehr schwierig gestaltete. Nach Abschluss des ersten Tages des Projektworkhops besichtigten die Teilnehmenden den Aachener Dom sowie das Rathaus und aßen gemeinsam zu Abend.

Zu Beginn des zweiten Tages (17.09.2020) erfolgte ein Vortrag zu aktuellen Entwicklungen im Bereich der elektronischen Verschreibungen (E-Rezept), durch den sehr gute Anknüpfungspunkte für gemeinsame, zukünftige Forschungsvorhaben identifiziert werden konnten. Abschließend wurde die Konzeption, Entwicklung und Ausrichtung einer digitalen Museumsausstellung am Ende der Projektlaufzeit besprochen sowie zukünftige Vorhaben für die restliche Projektlaufzeit geplant und diskutiert.

Das gesamte Projektteam bedankt sich an dieser Stelle nochmals sehr herzlich bei Dr. Meral Avci von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen für die Einladung und Möglichkeit der Durchführung des gemeinsamen Projektworkshops.

Der nächste zweitätige Projektworkshop wird im März nächsten Jahres am Institut für Geschichte der Pharmazie der Philipps-Universität Marburg stattfinden. Das Projektteam freut sich bereits sehr darauf und bedankt sich vorab sehr herzlich für die Organisation.